Aus der Berufswelt sind Vollzeitjobs nicht wegzudenken. In Deutschland arbeiten über 27 Mio. Menschen in Vollzeit. Maximales Gehalt und gute Karrierechancen erwarten die Arbeitnehmende bei einer Vollzeitbeschäftigung, auch volle Rentenbezüge sind nicht außer Acht zu lassen. Aber ist dieses Arbeitszeitmodell gesund, erstrebenswert und überhaupt noch zeitgemäß? Der Anteil an Teilzeitbeschäftigten wächst von Jahr zu Jahr. Wie kann die Arbeitszeit noch gestaltet und an deine Bedürfnisse angepasst werden? Dies und vieles mehr erfährst du auf dieser Seite.
Warum sollte man in Chemnitz Vollzeit arbeiten?
Menschen entscheiden sich aus unterschiedlichsten Gründen für ein bestimmtes Arbeitszeitmodell. Es können soziale, persönliche, wirtschaftliche oder gesundheitliche Gründe sein.
Der Wunsch nach einem bestimmten Lebensstill oder die Vermeidung von Altersarmut gehören zu den häufigsten wirtschaftlichen Gründen. Sehr oft ist es so, dass Menschen gerne Vollzeit arbeiten, in ihrem Job aufgehen und leidenschaftlich einer Karriere entgegenstreben. Meinungen sind natürlich spannend, aber was sind die handfesten Vorteile eines Vollzeit-Jobs?
Vorteile eines Vollzeit-Jobs in Chemnitz
Was auf der Hand liegt, ist die Tatsache, dass Vollzeit auch „Voll-Lohn“ bedeutet. Die Entlohnung reicht in der Regel aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken, um sich regelmäßig etwas zu gönnen, oder um Geld anzusparen. Auch die Position bei Gehaltsverhandlungen ist besser, da Vollzeitbeschäftigten ggf. eine höhere Einsatzbereitschaft zugeschrieben wird. Ebenso ist der volle Rentenanspruch nicht zu vernachlässigen. Das Gehalt eines Vollzeit-Jobs kann unerlässlich für die Ausgestaltung eines Lebensstils sein – vor allem dann, wenn ein erfüllender Job für dich selbstverständlich zu Deinem Lebensmodell gehört.
Für die Karriere kann es unerlässlich sein, einer Vollzeitstelle nachzugehen. Dies macht sich in den Aufstiegschancen bemerkbar. Vollzeitstellen gehen in der Regel mit einem höheren Verantwortungsgrad einher und auf der Karriereleiter bedeutet die nächsthöhere Stufe auch mehr Verantwortung. Da Stellen mit einem größeren Verantwortungsanspruch in der Regel auch mehr Zeit beanspruchen, könnten bei Beförderungen Teilzeitbeschäftigte leer ausgehen. Natürlich ist dies stark von der Unternehmenskultur des Arbeitgebenden abhängig.
Vollzeit-Modelle erlauben in der Regel einen hohen Grad an finanzieller und zeitlicher Planungssicherheit. Dies kommt durch die, in der Regel, festen Arbeitszeiten und ein festes Gehalt zu Stande. Viele Teilzeitmodelle hingegen gehen häufig mit variierenden Arbeitszeiten und auch ggf. mit einsatzabhängiger Entlohnung einher.
Nachteile eines Vollzeit Jobs in Chemnitz
Eine Vollzeitstelle bringt auch gewisse Nachteile mit sich. Die höchstmögliche Arbeitszeit bedeutet im Gegenzug auch die geringste Freizeit. Weniger Zeit für Familie, Freunde und Hobbys kann zu sogenanntem Freizeitstress führen. Dieser entsteht dadurch, dass die Arbeitnehmer*innen sich genau überlegen müssen, was sie in ihrer wenigen Freizeit unternehmen.
Auch die Gefahr für körperliche und mentale Überbelastung ist bei einem Vollzeit-Job höher, wenn du nicht genau auf deine Bedürfnisse achtest. Auch kann die flexible Gestaltung deiner Arbeitszeit eingeschränkt sein. Bei einer klassischen Vollzeitstelle mit 40 Wochenstunden sind Arbeitnehmende von Montag bis Freitag über acht Stunden zzgl. Pausen gebunden, durch Pendelzeiten können es noch mehr Stunden werden.
Eine fehlende Abwechslung in den alltäglichen Tätigkeiten kann zu Unzufriedenheit führen. Dieser Zustand ist bei einem Vollzeitjob am wahrscheinlichsten. Personen, die viel Abwechslung benötigen, sollten bei der Jobwahl also darauf achten, dass ihr Bedürfnis nach variierenden Aufgaben erfüllt wird.
Höheres Einkommen ist schön und gut, aber dieses hängt auch mit höheren Abzügen zusammen. Höhere Einkommenssteuer und Sozialabgaben belasten größere Gehälter mehr als kleinere. Es lohnt sich also genau auszurechnen, wie viel Netto vom Brutto bleibt.
Hier kannst Du deinen Nettolohn ausrechnen lassen.
Wie so oft gibt es keine universelle Antwort auf die Frage, welches Arbeitszeitmodell das Beste ist, das müssen Arbeitnehmende für sich entscheiden. Dafür ist eine gute Analyse deiner Lebenssituation, Bedürfnisse und Ziele notwendig. Oft aber gibt es gar keine Wahlmöglichkeit. Auf welche Jobs dies zutrifft und warum, erfährst du im nächsten Abschnitt.
Aus welchen Gründen gibt es bei einigen Jobs keine Teilzeitmodelle?
Grundsätzlich entscheiden Arbeitgebende über die möglichen Arbeitszeitmodelle im Unternehmen. Diese Entscheidung kann durch viele Faktoren beeinflusst werden und die Kalkulation kann schon sehr spannend ausfallen.
An erste Stelle gehört hier die Tatsache, dass in Deutschland ein Fachkräftemangel herrscht. In Branchen mit einem höheren Fachkräftemangel gibt es tendenziell weniger Teilzeit-Möglichkeiten: Denn wer soll die ganze Arbeit machen, wenn der Arbeitsmarkt leergefegt ist?
Höhere Kosten für mehrere Teilzeitkräfte werden in der Regel durch höhere Produktivität und weniger Ausfälle ausgeglichen, so die Idee. Der erhöhte Organisations- und Kommunikationsaufwand muss dagegen auch stemmbar sein. Arbeitgebende entscheiden sich oft gegen Teilzeitmodelle, um den höheren Organisationsaufwand zu vermeiden oder um die Produktion bzw. Kundenbetreuung aufrecht erhalten zu können. Darum gibt es in Branchen die mit Bau, Produktion und Pflege zu tun haben wesentlich seltener Teilzeitangebote. Auch im Management Bereich sind Teilzeitstellen eher eine Ausnahme.
Die Produktivität und die niedrigen Krankheitsausfälle ändern sich signifikant positiv, wenn die Arbeitnehmenden täglich weniger arbeiten. Zum Beispiel keine acht, sondern sechs Stunden täglich.
Was bedeutet es, Vollzeit zu arbeiten?
Was als Vollzeitstelle verstanden wird, entscheiden die Arbeitgebende. Weit verbreitet ist die 40 Stunden Woche, wonach die Arbeitnehmenden 8 Stunden am Tag, an 5 Tagen in der Woche tätig sind. Dies kann aber variieren: Je nach Branche und Arbeitgeber können auch Arbeitsstellen mit 35 bis 39 Wochenstunden als Vollzeitstellen gelten.
Ist Vollzeit arbeiten gesund?
Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Es hängt von vielen Faktoren ab, ob ein Vollzeit-Job negative Auswirkungen auf die körperliche und mentale Gesundheit hat.
Die individuellen Bedürfnisse der Arbeitnehmenden spielen hierbei eine Rolle. Menschen brauchen einen angemessenen Ausgleich zum Job, um gesund zu bleiben. Ein Ausgleich kann ausreichend Bewegung sein, vor allem bei Bürojobs. Auch Hobbys und Quality Time mit Freunden und Familie sind wichtig.
Zuallererst liegt es in der Eigenverantwortung der Arbeitnehmenden dafür Sorge zu tragen, dass sie sich genügend Zeit für Ausgleichtätigkeiten nehmen. Wenn bei einem Vollzeit-Job nicht genügend zeitliche Ressourcen, für die jeweils benötigten Ausgleichstätigkeiten übrigbleiben, kann dies auch zu gesundheitlichen Problemen und damit zu Arbeitsausfällen, was die Arbeitgebenden selbstverständlich nicht wollen. Darum ist es sehr wichtig, dass Arbeitnehmende achtsam agieren und sich für ein Arbeitszeitmodell entscheiden, welches am besten zu ihren Bedürfnissen passt.
Ist Vollzeit noch zeitgemäß?
Das Streben nach einer angemessenen Work-Life-Balance ist in der Arbeitswelt ein sehr aktuelles Thema. Obwohl die 40-Stunden-Woche in vielen Branchen immer noch als das Standardmodell gilt, wird sie zunehmend hinterfragt. Die aktuelle Forschung gibt Aufschluss darüber, dass die Reduktion der täglichen Arbeitsstunden sowohl eine positive Auswirkung auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Arbeitnehmer*innen hat als auch auf ihre Produktivität. Heißt es nun, dass die klassische Vollzeitbeschäftigung nicht mehr zeitgemäß ist?
So pauschal lässt sich die Frage ebenfalls nicht beantworten. Menschen nehmen Belastung unterschiedlich wahr. Die Art der Beschäftigung, die persönlichen Bedürfnisse, Lebensentwürfe und Angewohnheiten spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Sicher ist, dass sich Überforderungen und Unterforderungen bei einem Job negativ auf die psychische und physische Gesundheit auswirken. Darum sollten Arbeitnehmer*innen offen kommunizieren und gemeinsam mit den Arbeitgebenden nach Möglichkeiten suchen, die Arbeitsbedingungen zu optimieren. Die Reduktion der Arbeitsstunden ist dabei nur eine mögliche Lösung. Möglichkeiten zur Optimierung können auch Gleitzeiten, ergonomische Arbeitsplätze oder für die Erholung eingerichtete Bereiche sein.
Vollzeit kann aber auch für Arbeitgebende unpraktikabel sein. Deutschland leidet an vielen Stellen an einem Fachkräftemangel. Viele Arbeitsstellen bleiben unbesetzt, dabei geht es auch um Arbeitsstellen, die keinen hohen Grad an Spezialisierung erfordern. Da kann es sein, dass der geforderte Arbeitsaufwand mit einem Teilzeitjob nicht zu stemmen ist.
Natürlich sind Teilzeitmodelle für viele Menschen zu Recht absolut attraktiv, aber sie sind nicht allen Übels heil. Welche Nachteile kann ein Teilzeitjob mit sich bringen, erfährst du im nächsten Abschnitt.
Was spricht gegen Teilzeit?
Mehr Freizeit haben: Das klingt für die meisten Menschen traumhaft – aber kann man sich dann die gewünschte Freizeitgestaltung auch leisten? Das erste offensichtliche Dilemma in Bezug auf Teilzeit ist die Frage nach der finanziellen Absicherung. Durch niedrigere Löhne kann ein Teilzeitjob zu massiven Einbußen in der Lebensqualität führen. Teilzeit ist ein Arbeitszeitmodell, dass man sich leisten können muss.
In Bezug auf die Karriere kann ein Teilzeit-Job die Aufstiegschancen einschränken. Sie gehen in der Regel mit weniger Verantwortung einher, auch bei Beförderungen kann Teilzeit hinderlich sein. Eingeschränkte Karrieremöglichkeiten bedeuten mitunter auch Einschränkungen in Bezug auf die Lohnerhöhungen.
Überstunden bei erhöhter Arbeitsbelastung sind im Arbeitsalltag nichts Ungewöhnliches, auch Teilzeitjobs sind davon nicht ausgenommen. Werden die Überstunden zur Regel, liegt die Vermutung nah, dass der Arbeitsaufwand falsch eingeschätzt wurde. In solchen, nicht seltenen, Fällen sollte zwingend ein Gespräch mit der Vorgesetzten ersucht werden.
Teilzeitkräfte können auch Nachteile in Bezug auf betriebliche Aus- und Weiterbildungen haben. Investitionen in Fachkräfte sind für viele Unternehmen eine Selbstverständlichkeit und auch eine Notwendigkeit. Bei der Entscheidung, wer die Fortbildung bekommt, kann eine Teilzeitkraft gegenüber einer Vollzeitkraft weniger priorisiert werden.
Vollzeit und Teilzeit sind grobe Einteilungen, im nächsten Kapitel erfährst Du, welche weiteren Arbeitszeitgestaltungsmodelle es gibt.
Welche ist die beste Arbeitszeit?
Es mag dich überraschen, aber es gibt eine Reihe an Gestaltungsmöglichkeiten deiner persönlichen Arbeitszeit. Finde heraus welche Arbeitszeitgestaltung für dich die beste ist, unabhängig davon, für wie viele Arbeitsstunden im Monat du bezahlt wirst und zu welchem Chronotyp Du gehörst.
Bei CHEMNITZ ZIEHT AN hast du zahlreiche Filtereinstellungen, die deine Jobsuche noch einfacher gestalten. Unter den Filterkategorien findest du auch Arbeitszeit und Arbeitszeitgestaltung.
Flexible Gleitzeit
Den Beginn und das Ende deiner täglichen Arbeitszeit selbst festlegen: Bei der flexiblen Gleitzeit geht dies im vorgeschriebenen zeitlichen Rahmen. Wie flexibel das konkret ist, hängt von der Beschäftigungsart und den Bestimmungen der Vorgesetzten ab. Einige Arbeitgebende, die dieses Arbeitszeitmodell anbieten, definieren eine Kernarbeitszeit, in der Anwesenheitspflicht herrscht, andere wiederrum legen die früheste Startzeit und die späteste Schlusszeit fest.
Bei Gleitzeit werden in der Regel Arbeitszeitkonten geführt und es obliegt der Eigenverantwortung der Arbeitnehmenden, darauf zu achten, dass nicht zu viele Plus- bzw. Minusstunden sich anhäufen.
Diese Arbeitszeitgestaltung erlaubt einfachere Planung von privaten Terminen wie Friseur- oder Arztbesuchen, Behördengängen oder Elternsprechstunden. Dieses Model erlaubt aber oft auch eine kurzfristigere Planung und spart Urlaubstage, die man sich ggf. sonst nehmen müsste.
Langzeitarbeitskonto
Bei diesem Arbeitszeitmodell können die Tage noch freier gestaltet werden. Es erlaubt Plus- und Minusstunden beliebig zu sammeln, solange diese zu einem bestimmten Stichtag ausgeglichen sind. Ob dies am Ende des Jahres oder auch halbjährlich geschieht, liegt in der Entscheidungsgewalt der Arbeitnehmenden.
Gut zu wissen: Ein gutes Praxisbeispiel ist das deutsche Unternehmen Trumpf. Der Maschinenbauer erlaubt es Mitarbeitenden ihre Arbeitszeit an die Auftragslage anzupassen. Zum Ende des Geschäftsjahres muss dann das Arbeitszeitkonto ausgeglichen sein.
Eine weitentwickelte Form ist die Lebensarbeitszeit. Hierbei können Arbeitnehmende Überstunden ansammeln und diese nach Bedarf ausgleichen. Die Plusstunden können auch in ein Sabbatjahr oder in einen früheren Renteneintritt investiert werden. Ein Nachteil dieses Models ist aber offensichtlich – damit Plusstunden angesammelt werden können ist eine zeitweilige Mehrbelastung erforderlich.
Ein weiteres spannendes Modell ist die Vertrauensarbeitszeit. Wie das funktionieren kann, erfährst du im nächsten Abschnitt.
Vertrauensarbeitszeit
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, besagt ein alter Spruch – doch wie kontrolliert man die geleisteten Stunden ohne Zeitarbeitskonto und Kernarbeitszeiten?
Bei Vertrauensarbeitszeit sind Deadlines die Maßeinheit. Aufgaben und Projekte müssen termingerecht abgeschlossen werden. Damit dies realisierbar ist, müssen die Arbeitnehmenden in der Lage sein, den Arbeitsaufwand realistisch einzuschätzen. Dies erfordert ein sehr gutes Zeitmanagement, Erfahrung und einen hohen Grad an Eigenverantwortung.
Auch die Kommunikation zwischen Mitarbeitenden und Arbeitgebenden muss gut funktionieren. Zielsetzungen müssen klar formuliert und besprochen sein. Auch die Kommunikation im Verlauf des Projektes muss stimmen. Hilfreich sind sicherlich Wochen- oder Etappenberichte. Dieses Arbeitszeitmodell erfordert bei weitem nicht nur Vertrauen, um zu funktionieren. Gute Kommunikationsfähigkeiten und solide Erfahrungswerte sind hierbei erforderlich.
Vertrauensarbeitszeit ist besonders für eingespielte Teams und Projektarbeit geeignet und braucht sehr spezifische Voraussetzungen, um zu funktionieren. Das nächste Modell profitiert nicht nur von Teamwork, sondern fördert es im besonderen Maße.
Jobsharing
Jobsharing ist ein sehr spannendes und modernes Arbeitszeitmodell, welches auch für Management-Jobs geeignet ist. Zwei oder ggf. auch mehr Personen teilen sich hierbei einen Arbeitsplatz. Die Arbeitnehmenden müssen dafür ähnliche oder sich ergänzende Qualifikationen besitzen und in der Lage sein, eine berufliche Symbiose miteinander eingehen zu können.
Dieser jobgewordene Staffellauf kann zu sehr produktiven Synergien führen. Bei Jobsharing arbeiten die Mitarbeitenden an gleichen Projekten bzw. Aufgaben zu unterschiedlichen Zeiten. Diese spezielle Form der Teilzeit ermöglicht es, die Stärken von mehreren Menschen zu kombinieren und vermeintliche Schwächen auszugleichen.
Für Arbeitgebende und Arbeitnehmende kann dieses Modell immense Vorteile bringen, zum Beispiel: Weniger Ausfälle durch geringere Einzelbelastung und mehr Zufriedenheit der Arbeitnehmenden durch die Anpassung der Arbeitszeit an die eigenen Bedürfnisse. Auch ist davon auszugehen, dass ein gutes Jobsharing-Team produktiver ist als eine einzelne Person. Ist dieses Arbeitszeitmodell vielleicht die perfekte Lösung für dich?
Home-office
Ist Home-office überhaupt ein Arbeitszeitmodell? Nun tatsächlich kann Home-office Arbeitnehmenden sehr viel Flexibilität in der Gestaltung der täglichen Arbeitszeit bieten und dadurch auch mehr Freizeit ermöglichen. Die Möglichkeit, an einem oder mehreren Tagen in der Woche zu Hause zu arbeiten setzt natürlich einiges voraus, hat aber auch viele Vorteile: Das Pendeln zum Arbeitsplatz fällt weg, dadurch steht mehr Freizeit zur Verfügung. Die Fahrten zum Büro sind in der Regel auch mit zusätzlichen Kosten verbunden, diese entfallen an Home-office-Tagen ebenfalls.
Home-office muss dabei nicht im eigenen Zuhause sein. Ein Garten, ein Park oder ein Coworking-Space, können ganz flexibel zum Office werden und dabei eine erholsame oder fördernde Wirkung auf den Arbeitnehmenden haben. Das kann zu Motivations- und Produktivitätssteigerung führen.
Home-office funktioniert fast nur bei Jobs, die als Produktionsmittel nur einen Computer brauchen. Eine weitere Voraussetzung für dieses Arbeitszeitmodell ist das Einverständnis des Arbeitgebenden. Auch die Datensicherheit muss im Home-office gewährleistet sein. Die Arbeitnehmenden müssen in der Lage sein, eigenverantwortlich zu arbeiten, zu kommunizieren und Deadlines verlässlich einhalten zu können.
Welches Modell ist für dich geeignet?
Nun weißt du alles, was du rund um Vollzeit und andere Arbeitszeitmodelle wissen musst. Die Modelle können beliebig modifiziert und dadurch an deine Lebensumstände und an die Ansprüche deines Jobs angepasst werden. Branchenabhängig kann natürlich nicht jedes Arbeitszeitmodell umgesetzt werden, aber allein schon das Anstoßen des Themas bei deinem Arbeitgebenden kann zur Verbesserung deines Arbeitsalltags führen.
Setze dich mit deinen Bedürfnissen auseinander und überlege dir, welches Arbeitszeitmodell für dich am besten geeignet wäre. Besprich deine Vorstellungen mit deinen Vorgesetzten, gemeinsam findet ihr sicherlich eine Lösung.
Vollzeit Jobs in Chemnitz findest du bei CHEMNITZ ZIEHT AN
Vollzeit zu arbeiten ist für die meisten Arbeitnehmende eine Selbstverständlichkeit. Dafür sprechen finanzielle Absicherung, bessere Karrierechancen, langfristige Planbarkeit und der volle Rentenanspruch. Andererseits kann die geringe Freizeit, mentale und körperliche Überbelastungen die psychische und physische Gesundheit gefährden. Das Gute ist, der Arbeitsmarkt entwickelt sich unentwegt weiter, es entstehen neue Sichtweisen und neue Möglichkeiten, es lohnt sich also informiert zu bleiben.
Ganz gleich, ob du Vollzeit arbeiten willst oder ein anderes Modell bevorzugst – bei CHEMNITZ ZIEHT AN findest du mit hoher Wahrscheinlichkeit den passenden Vollzeitjob für dich.
Laura Thieme
Team CHEMNITZ ZIEHT AN
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